40 ist das neue 20

  

Seit einigen Jahren untersuchen verschiedene Marktforschungsinstitute soziale und demografische Trends. So konnte festgestellt werden, dass besonderer Fokus auf Teenager, +40 und +60 Generationen gelegt werden sollte. In diesen Phasen des Lebens veranlassen zumeist sowohl Einkommen als auch Lebenssituationen Investitions-oder auch Veränderungsbereitschaft.

Einer diesen Zielgruppen wird in der in Deutschland gerade anlaufenden Serie “Cougar Town” thematisiert. In der deutschen Fernsehlandschaft wurde ihr gleich noch der Untertitel “40 ist das neue 20″ verpasst. Im ersten Moment “harmlos” , denkt man kurz darüber nach wird deutlisch, der Schönheitswahn und Traum von der ewigen Jugend, macht nirgendwo halt. In der Serie selbst geht es um eine Frau, die Anfang 40 sich allein um ihren Sohn kümmern muss, da sie frisch geschieden ist. Der Sohn ist jedoch eher als moralisches Barometer, denn der Neu-Single geht auf die Pirsch und sucht sich junge Männer für schnelle intime Abenteuer.

Was der Fernsehzuschauer da geboten bekommt, ist sicherlich eine Mischung aus Sex and the City, Samantha Who und diverser andere amerikanische “Familien”-Shows. Ob man wirklich eine neue Serie dieser Art braucht, steht nicht zur Frage. Die eigentlich Frage ist, welches Gesellschaftsbild man damit vermittelt bekommt bzw. möchte. Auch Eltern sollten ein eigenes Leben haben und gerade nach einer Scheidung ist es wichtig mit dem Leben weiter zu machen und neue Leute kennenzulernen. Die Serie Cougar Town vermittelt jedoch nicht, das es wichtig ist weiterzumachen, sondern das man wenn dann gleich aufs Ganze gehen muss. Nicht einfach eine neute Beziehung zu suchen, sondern gleich mit anderen flirtwilligen Singles auf die Jagd nach jüngeren attraktiven Männern zu gehen. Wenn 40 das neue 20 ist, wer will dann noch 20 sein?


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