An Offroad Westalpen scheiden sich die Geister

  

Die Natur ist etwas Wunderschönes. Sie ist es wert, geschützt zu werden. Tourismus in jeder Form schadet der Natur, auch der sogenannte sanfte Tourismus. Er ist beschränkt, die Reisenden sollen in erster Linie die Natur kennenlernen. Aber überall, wo der Mensch eingreift, schadet er nur. Der Natur geht es am besten, wenn man sie in Ruhe lässt. Gerät mal was aus dem Lot, richtet sie von alleine, wenn man sie lässt und ihr die Zeit gibt. Nun will der Mensch aber auch etwas von der Natur haben, zu der er ja auch gehört. Nachdem er Städte gebaut hat, Land urbar gemacht hat, Flüsse begradigt, zieht es ihn immer wieder in unberührte Gegenden. Ein besonders beliebter Ort sind die Berge. Hier findet man noch Pflanzen, hier hat man noch Weite, hier fühlt der Mensch, wie klein er gegen die gewaltige Natur doch ist. Doch anstatt nur zu bestaunen, muss er auch diese Flecken bezwingen. Bergsteiger sind Helden, es kursieren viele Mythen und mit viel Pathos werden Geschichten erzählt. Diese Menschen, die in den Bergen wandern oder sie besteigen, halten sich jedoch für Naturschützer und Hüter eines Schatzes. In jüngster Zeit beginnt der Mensch, die Berge auch abseits von Straßen mit großen Geländewagen zu bezwingen, mit offroad westalpen zu befahren ist in Mode gekommen. Das ist der nächste Schritt, den Mutter Natur nun aushalten muss.


Verwandte Beiträge:

  1. Südamerika fasziniert mit alten Kulturen und fesselnder Geschichte
  2. Esprit Uhren und andere Geister
  3. Urlaub mal anders
  4. Wintersportregion Sauerland
  5. Griechische Inseln entdecken