Auf zum Seminar
Wie leicht fühlt man sich an die Schulzeit erinnert, wenn man als Angestellter – gefestigt im Leben stehend und fertig mit der Ausbildung – Fortbildungen machen und Kurse besuchen soll. Vielleicht denkt man unwillkürlich an Prüfungen, Klausuren und Langeweile in endlosen Unterrichtsstunden. Vielleicht bezweifelt man den Erfolg solcher kurzen und vereinzelten Vorträge. Vielleicht freut man sich auch einfach egoistisch auf eine Abwechslung vom Job-Alltag oder freut sich sogar auf die Gelegenheit zur Fortbildung. Am besten ist es, produktiv mit Seminaren umzugehen und das Positive an Fortbildungen zu sehen. Denn: Die alte Weisheit, dass man nie auslernt, trifft auch im Berufsleben noch zu. Und eine gute Schulung kann nur eine Bereicherung sein. Der Teilnehmer wird im besten Fall vom Vortrag gepackt, erlebt das Seminar als interessant, lebensnah und hilfreich und freut sich danach über den Zuwachs an Wissen oder Kompetenz. Dafür ist es generell auch egal, ob man eine Veranstaltung als kleiner Kurs mit wenigen Mitarbeitern macht, die das Thema Personalentwicklung gerade akut betrifft, oder ob man eine Fortbildung für alle Mitarbeiter mit Fortträgen zu Themen wie Motivation und Problemlösung am Arbeitsplatz abhält. Ein Vergleich der Stärken und Schwächen von jüngeren und älteren Mitarbeitern wird für die ganze Belegschaft von Interesse sein und kann deshalb gut als dynamische Großveranstaltung mit Event-Charakter organisiert werden, um zu einem positiveren Miteinander der Generationen im Betrieb zu führen. Dagegen findet ein Workshop zur anstehenden Pensionierung lieber in kleinem, vertrautem Kreis unter den betroffenen Mitarbeitern statt, die alle dem Renteneintritt entgegen sehen und demnach alle ähnliche Fragen und Themenbereiche haben.
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