Chilipflanzen

  

Wer kennt sie nicht, die kleinen und großen Früchte, zum Teil teuflisch brennend scharf und manche mild und süß. Der Geschmack der damit gewürzten Speisen wird intensiver. Etwas haben alle Chili und Paprika gemeinsam, sie sind sehr gesund und vitaminreich.

Chilis werden immer populärer und liegen im Trend, sei es als exotische Pflanzen mit zum Teil sehr attraktiven und farbenfrohen Früchten für den oder als geschmackliche Note in vielen Gerichten.

Chili ist unter den Feinschmeckern bereits ein Begriff.
Doch der Name täuscht, die Speisen sind keinesfalls scharf, sie sind nur gut gewürzt.

Chili, Paprika, Peperoni und ihre zahlreichen, mehr oder weniger scharfen Verwandten zaubern vielfältiges Aroma und Feuer auf den Tisch.

Chilis sind kleine und superscharfe Paprikas, die gerne in der mediterranen Küche verwendet werden, um den Mahlzeiten die erwünschte Schärfe zu geben.

Diese Schärfe südlicher Gerichte hat auch medizinische Aspekte, denn dadurch werden Krankheitserreger abgetötet, die Verdauung gestärkt und der Stoffwechsel angeregt.

Äußerlich angewandt fördert Chili die Durchblutung und kann schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern.

Dynamite Fleischwurst die super scharfe Wurst.

Die Schärfe des Chili hängt von dem Capsaicin-Gehalt der Frucht ab und wird in Scoville-Einheiten gemessen. Die Schärfe des Chilis wird auf einer Skala von 1 (mild) bis 10+ (sehr scharf) gemessen.

Die Schärfe ist das gewichtigste Geschmacksmerkmal der meisten Chilisorten, ohne die Schärfe würde man vermutlich einige Gemüsepaprika-Arten anbauen.

Trocken und kühl gelagert halten sich Chili einige Wochen, in Öl und luftdicht verschlossen fast unbegrenzt.

Aus der südländischen Küche sind Chilis nicht mehr wegzudenken. Dabei sind die scharfen Schoten nicht nur gesund, sondern lassen sich so vielseitig wie kein anderes Gewürz oder Gemüse verwenden und jede Sorte hat ihr typisches, unverkennbares Aroma.

So weit verbreitet der Chili auch ist, die Vielfalt der Arten, auch wenn viele Sorten aus Südamerika und der Karibik kommen, sind sie mit ein wenig Geschick auch vom Hobby-Gärtner in unseren Breiten kultivierbar, sogar auf Terrasse und Balkon gedeihen sie.

Da die Chilis aus dem südländischen Raum stammen müssen sie vor Frost geschützt werden. Deshalb sollte man die Chilis immer so heran ziehen, dass man sie im Mai auspflanzen kann. Nach den Eisheiligen friert es normalerweise nicht mehr und dem Chilianbau im Freiland steht nichts mehr im Wege.

In Latein­amerika, besonders Mexico, gibt es sehr viele Namen für die lokalen Chilisorten.

Von Chilies kann man einen scharfen und brennenden Geschmack erwarten. Sobald man sich an ihre Schärfe gewöhnt hat, wird man jedoch überrascht sein, wie viele verschiedene Geschmacksrichtungen sie haben von Fruchtig, erdig, rauchig, frisch, süß und blumig um nur einige davon zu nennen.

Anders als alle anderen tropischen Gewürze sind Chilies sehr einfach anzubauen. Daher verbreiteten sie sich im 16. Jahrhundert rasch über die ganze Welt, vor allem in Gegenden mit tropischem oder subtropischem Klima. Indien ist heute der Hauptproduzent, allerdings mehrheitlich für den Inlandsmarkt.

In Mitteleuropa werden Chilipflanzen oft einjährig gehalten, die meisten Sorten sind jedoch mehrjährig. Bei einjähriger Kultur ist eine möglichst frühe Aussaat wichtig, im Winter mit zusätzlicher Beleuchtung.


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