Christos Talent wurde früh erkannt
Der Aktionskünstler Christo kam am 13. Juni 1935 im bulgarischen Gabrowo mit dem Namen Christo Vladimirov Javacheff zur Welt. Seine Frau Jean-Claude hingegen wurde am 13. Juni 1935 in Casablanca, dass damals zu Französisch-Marokko gehörte als Jean-Claude Denat de Guillebon geboren. Sie starb am 18. November 2009 in New York.
Christo wurde populär, als er sich dem Nouveau Réalisme, einer französischen Künstlerbewegung, anschloss. Dabei galt er nie als offizielles Mitglied dieser Bewegung. Ursprünglich entwickelte sich die Kunst Christos aus der Assemblage (Objektkunst). Auch die meisten Mitglieder der Gruppe waren von dieser soziologisch inspirierten Kunstauffassung angetan, die aus dem Nouveau Réalisme hervorgegangen ist.
Mit seiner Frau Jean-Claude rief Christo später Verhüllungsaktionen an Gebäuden sowie Großprojekte an und in bekannten Bauwerken, Industrieanlagen oder Landschaftsräumen in die Tat um. Christo und Jean-Claude wurden hier vor allem durch die Verhüllung des Berliner Reichstags bekannt, die im Jahr 1995 von Statten ging.
Bereits im Alter von sechs Jahren bekam Christo seinen ersten Mal- und Zeichenunterricht. Christos Talent wurde von Künstlern der Akademie der Schönen Künste früh erkannt. Christo selbst liebte das Theater, unter seiner jugendlichen Regie wurden viele Stücke von William Shakespeare aufgeführt, wobei hier auch seine organisatorischen Fähigkeiten zu Tage traten. Schon damals war es sein größter Traum, an der Akademie der Schönen Künste Aufnahme zu finden.
Verwandte Beiträge: