Das Phänomen Tanz

  

Das Phänomen Tanz tritt in allen Epochen und Kulturen auf. Neben der Freunde an Bewegung lässt sich die Entstehung ursprünglich auch mit dem Wunsch mit Geistern und Göttern in Kontakt zu treten begründen. In der heutigen Gesellschaft ist er eine der beliebtesten Formen der Körperertüchtigung und Fitnessart geworden.

Die Kombination von Rhythmus und Bewegung wirkt befreiend und motivierend. Mit Leichtigkeit und Spaß wird dem Alltag entflohen und etwas gesundes für Geist und Körper getan. Unzählige nationale und internationale Veranstaltungen, Vereine und Tanzschulen gibt es auch in Deutschland. Im Jahr 2008 wurde das Festival TANZ in Bremen eine ausverkaufte Veranstaltung. Aus Bremen kommen berühmte Profitänzer mit vielen Welterfolgen und gewonnen Meisterschaften, die eine Bremer Tanzschule gründeten. Doch neben sportlichen oder gar beruflichen Aspekten gilt vor allem das Vergnügen. Da aber viele Sachen zunehmend Freude machen, wenn die eigenen Fähigkeiten verbessert und weiterentwickelt werden, gibt es für diesen Zweck Tanzschulen. In einer Tanzschule hat man die Möglichkeit viele verschiedene Arten und Varianten des Tanzes kennen zu lernen. Dabei werden dem einzelnen Schüler oder ganzen Gruppen Tänze, Schritte und Figuren vermittelt.

Die Tanzschulen können von verschiedenen Verbänden geleitet werden. ADTV-Tanzschulen (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrverband) weisen einheitliche Angebote auf von Grund– und Medaillenkursen von Bronze bis Goldstar, das vom Welttanzverband festgelegt wurde. Zu diesem Verband zählen ungefähr rund 800 Tanzschulen. Weitere 120 Tanzschulen gehören dem Berufsverband Deutscher Tanzlehrer an, die weitere unabhängige Turnierangebote anbieten mit unüblicheren Tänzen wie zum Beispiel Discofox oder Videoclip Dancing. Tanzlehrer, die keine traditionelle Tanzlehrerausbildung haben und nicht zu den beiden großen Tanzverbänden angehören, gründen oft freie Tanzschulen. Diese sind in der Unterrichtsgestaltung flexibel, vom Angebot her orientieren sie sich aber auch an den weltweit standardisierten Figuren.

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