„DeltaMotion“ – Neuartiges Hüftimplantatsystem verbessert gezielt Schwachstellen bestehender Hüft-Systeme

  

Das Implantatversagen hat sich nach einem Bericht des „Spiegel“ vom Januar 2009 seit 2003 verdoppelt. Laut „Ärzteblatt“ vom Oktober 2009 mussten sich 3,5 Prozent der Patienten sogar innerhalb der ersten beide Jahre erneut in die Hände eines Chirurgen begeben. Jedes Jahr erhalten rund 200.000 Menschen ein neues Hüftgelenk, so aktuelle Zahlen des Bundesverbandes Medizintechnologie e.V. (BVMed). Wie eine 2005 durchgeführte Untersuchung des „Swedish Hip Arthroplasty Register“ vom Januar 2009 ergeben hat, hält die Prothese bei einem Viertel der Betroffenen nicht länger als 26 Jahre. (http://www.deltamotion.info)

Dies begründen Experten unter anderem mit den Kostenrestriktionen in den Kliniken. Dipl. Verw. Wiss. Johannes Vossenkuhl sagt dass durch die zunehmende Angleichung der Fallpauschalen und die damit verbundenen Kürzungen der Klinikbudgets der Handlungsspielraum der Operateure bei der Wahl der optimalen Prothese stark eingeschränkt ist. Die Neubewertung der festgelegten Fallpauschalen durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen sei ein Ausweg. Aus diesem Grund haben über 50 deutsche Kliniken einen so genannten NUB-Antrag (Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden) gestellt. Damit geeignete Patienten die Möglichkeit einer innovativen keramischen Hüftversorgung erhalten.

Zu diesen neuen Behandlungsmethoden in der Hüftgelenksprothetik gehört das DeltaMotion-System von Finsbury, wie der Experte weiter ausführt. Die so genannte Gleitpaarung ist dabei nicht wie üblich aus Kunststoff oder Metall sondern aus modernster Biokeramik. Eine deutlich höhere Abriebfestigkeit zeigt dieses Hightech-Material und reduziert damit das Risiko einer Wechseloperation ganz erheblich. Zudem ist das Gelenksystem voluminöser als herkömmlich, was den Aktionsradius des Patienten vergrößert. Vor allem jüngere Menschen können von der Großkopfgleitpaarung aus Keramik profitieren, da bei dieser Patientengruppe ein erhöhtes Wechseloperationsrisiko besteht.

Verringert oder auch ganz vermieden werden können durch die Verwendung des DeltaMotion-Hüftsystems bekannte Risiken in der Hüftendoprothetik. Dass der NUB-Antrag bei den zuständigen Stellen Gehör findet bliebt es jetzt nur zu hoffen. Benötigen Sie weitere Informationen, klicken Sie auf http://www.deltamotion.info

Pressekontakt :

Johannes Vossenkuhl
Email:  info@deltamotion.info
Tel: 07771-875901
Fax: 07771875902


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