Der Sattel ist für den Radler mit das wichtigste Teil des Rades
Jeder, der schon einmal eine weitere Radtour gemacht hat wird wissen, wie schmerzlich das sein kann. Vielleicht legt er viel Wert auf andere Dinge, hat aber an den Erwerb eines guten Sattels nicht gedacht. Spätestens nach der schmerzlichen Erfahrung bedingt durch einen unzulänglichen Fahrradsattel, wird er in ein gutes Fahrradgeschäft gehen und sich dort beraten lassen. Ein professioneller Händler wird ihm anbieten, dass er sein Gesäß vermisst. Dazu setzt sich der Kunde auf eine Art Hocker mit einer mit Gel gefüllten Unterlage. Der Abdruck automatisch auf dem Gel entsteht, wird an einen Computer weiter geleitet. So hat der Fachmann die nötigen Daten, um dem Kunden den bestmöglichen Sattel anzubieten. Es ist dann zwar keine Maßanfertigung aber doch sehr genau an die Anatomie des Radlers angepasst.
Ein Rennsattel ist für Freizeitfahrer wohl zu hart, aber Rennradler kommen ohne dieses Stück nicht zurecht. Freizeitradler werden sich eher für eine weiche Variante entscheiden. Sie wollen bequem sitzen, ohne nach einer längeren Radtour jeden einzelnen Gesäßknochen zu spüren. Zudem sollte der Sattel auch nicht so schmal sein. Die Bequemlichkeit eines breiten Sattels wird für viele Freizeitradler unabdingbar sein. Den Sattel gibt es auch mit einer Geleinlage. Diese sorgt dafür, dass sich der Sattel genau an den Körper anpasst. Die verschiedenen Materialien wie Echtleder oder Kunstleder sind allein dem Geschmack des Radlers vorbehalten. Man kann für einen Sattel sehr viel Geld ausgeben, sollte sich aber vorher fragen, ob das wirklich notwendig ist. Sicher reicht für Freizeitradler kein billiger Ramsch aus fernöstlichen Ländern, aber man sollte es nicht übertreiben. Sehr gute Sättel sind auch schon in mittleren Preiskategorien zu haben. Ein guter Händler wird nicht versuchen, dem Kunden seinen teuersten Sattel aufzuschwatzen. Eine gute Möglichkeit die Vor- und Nachteile des gewünschten Sattels zu erfahren, sind die Testberichte von den Nutzern.
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