Der „Steckbrief“ für`s Ei
Er sagt uns eindeutig, was Sache ist, der Eierstempel, jedenfalls dann, wenn wir den Zahlen-Code zu deuten wissen. Denn das Ei „outet“ sich und seine Herkunft nicht etwa in klaren Worten. Selbst die Länderkennzeichnung, DE für Deutschland, kommt als Kürzel daher. Wobei die meisten wohl an der Anfangsziffer interessiert sind. Denn die steht für „glückliche Hühner“ oder brandmarkt die Produzentin als Käfighenne. Die 0 steht für ökologische Erzeugung, 1 für Freiland-, 2 für Boden- und 3 eben für Käfighaltung.
Natürlich ist die Farbe kochfest, lebensmittelecht und dringt nicht durch die Schale. Kleinerzeuger, die noch von Hand stempeln (ansonsten sind automatisierte Verfahren üblich), können ihren Stempel samt Stempelkissen und Farbe auch online bestellen. Dabei ist die Stempelfläche so konstruiert, dass es nicht schon beim Erzeuger „Rührei“ gibt. Denn schließlich soll die Ware ja noch gegen gutes Geld verkauft werden!
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