Die Benutzung eines Geschirrspülers

  

Manch einer kommt per Zufall in den Besitz eines Geschirrspülers, etwa wenn die neue Wohnung über eine Küchenzeile mit Geschirrspüler verfügt. Gewöhnlich fehlt die Bedienungsanleitung und die Benutzung muss erkundet werden. Mal abgesehen von Bedienelementen, die Hersteller individuell entwickeln, gibt es eine Reihe von allgemeingültigen Bedienungstipps.
Junggesellen, die partout der Frau Mama bei der Hausarbeit nicht über die Schulter schauen mochten, sollten sich mit einem Sichttest davon überzeugen, dass es sich tatsächlich um eine Geschirrspülmaschine und nicht etwa um einen Waschmaschine handelt. Während Begriffe wie Vor- und Hauptwäsche durchaus bei beiden Gerätetypen auf der Bedienfront zu finden sind, unterscheiden sich die zur Verfügung stehenden Arbeitstemperaturen. Waschmaschinen nutzen das klassische 30-40-60-und-95 – Quartett, während Geschirrspüler sich auf den Temperaturbereich zwischen 50 und maximal 65 Grad begrenzen.
Geben weder das sparsam ausgestattete Bedienpult noch die Typenbezeichnung Aufschluss über das Innenleben, so ist ein Blick in das Gerät notwendig. Um jegliche Form von Geschirrbeschädigung und Überarbeitung zu vermeiden, hilft der Test mit dem Frühstücksbrett. Ist es möglich, dieses im Waschraum des Gerätes aufrecht hinzustellen, so spricht viel dafür, dass es sich um einen Geschirrspüler handelt. Gelingt es jedoch, nach dieser Positionierung das Brett mittels Drehen der Trommel zum Kippen zu bringen, so ist es eindeutig eine Waschmaschine. Denn schon hier unterscheiden sich die formal ähnlichen Geräte: Bei der Waschmaschine rotiert das Waschgut im Wasser – bei der Spülmaschine rotiert das Wasser um das Waschgut herum.
Wurde das Gerät nun eindeutig identifiziert, so kann es – sofern genügend dreckiges Geschirr vorhanden – befüllt werden. Um die Gefahr zu reduzieren, dass beim Waschvorgang ein Geschirrpuzzle entsteht, sind ein paar simple Tests notwendig. Sind innerhalb des Waschraums Drehflügel vorhanden, so sollte man diese drehen, um festzustellen, ob sie an Geschirrteile anstoßen. Ggf. verändert man die Position des Geschirrguts oder bewahrt es sich für den nächsten Waschgang auf. Danach sollte man ein paar Mal kräftig an den Plastik- oder Stahlträgern rütteln, die das Geschirr aufgenommen haben. Fallen nun Teile um oder durch die Geschirrkörbe, so werden diese ebenso besser positioniert oder außerhalb aufgehoben. Beide Tests sind sicherheitshalber zu wiederholen.
Verzichten sollte man – vor allem beim ersten Testlauf – auf das Waschen besonderer Lieblingstassen, von Töpfen sowie Geschirr, das nicht spülmaschinenfest ist.


Verwandte Beiträge:

  1. Frontlader in verschiedenen Farben zur Wohnung passend
  2. Taylor Swift : Verliebt?