Die Sektflasche zu fast jedem Anlass ein „Muss“
Auf kaum noch einer Feierlichkeit ist die Sektflasche wegzudenken. Sie gehört heute nahezu auf Hochzeiten, Jubiläen, Partys, Taufen, Geburtstage dazu. Nicht nur, um aus ihr den Sekt zu trinken. Sie wird auch gern als Kerzenständer für Tropfkerzen benutzt. An Silvesterfeten ein Absoluter muss, eine Sektflasche zu köpfen und das neue Jahr gemeinsam mit Familie und Freunden und seinem leckeren Inhalt anzustoßen. Bei einem Ereignis muss allerdings die geliebte Sektflasche leiden: bei der Schiffstaufe. Denn da zerbricht sie unaufhaltsam und der Schaumwein rinnt am Schiffsrumpf hinunter.
Sekt ist eine Veredelungsstufe von Wein, der durch die alkoholische Gärung entsteht und in der Regel in einer Sektkellerei hergestellt wird. Dafür werden Sektgrundweine benötigt. Grundsätzlich werden sie aus reifen und nicht aus edelreifem oder angefaulten Trauben produziert, um so eine frische Säure zu erzeugen. Bei der traditionellen Gärung in der Sektflasche, wird das sogenannte Rüttelverfahren angewandt. Die Sektflasche wird nach dem Abfüllen mit einem Korken verschlossen und bei etwa 13 Grad Celsius gelagert. Bei diesen Verfahren wird die Sektflasche jeden Tag einmal gerüttelt und gewendet. Danach muss die Sektflasche nach dem Gesetz mindestens neun Monate gelagert werden.
Den Namen hat die Sektflasche von dem in ihr stammenden Schaumwein. In Deutschland und Österreich wird Schaumwein umgangssprachlich Sekt genannt. Die Sektflasche, die mit edlem Schaumwein gefüllt ist, wird in vielen verschiedenen Variationen hergestellt. Desto teurer und edler der Inhalt um so aufwendiger die Herstellung und Form der Sektflasche. Im Discounter ist eine Sektflasche bereits ab ein paar Euro erhältlich. Bei ganz edelen Schaumweinen, die üblicherweise nur in Fachgeschäften und Sektkellereien erhältlich sind, gibt es preislich nach oben keine Grenzen.
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