Die Wunderwaffe - Grüner Tee
Von admin • 4. Oktober 2008 • Kategorie: Essen und Trinken, Gesundheit und VorsorgeDie letzten Forschungen und Entwicklungen in die Hautpflege ergeben, dass Grüner Tee wesentlich mehr zu bieten hat als ursprünglich gedacht. Grüner Tee könnte die neueste Anti-Krebs-Wunder-Waffe sein. Untersuchungen des thailändischen Forschers Dr. Ptong, der der Skin Education Foundation angehört, ergaben, dass die Wirkstoffe von Grünem Tee, oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen, einen signifikanten Effekt auf Karzinogene und Tumorzellen in der Haut haben.
Die positive Wirkung, so Dr.Ptong, wird durch im Tee enthaltene Antioxidantien, so genannte Polyphenole, erzielt. Die Polyphenole des Grünen Tees verhindern die Bildung und die Vermehrung einiger sehr gefährlicher Hautkrebsarten. Nicht nur Basalzellkarzinome, die mildeste und am häufigsten vorkommende Art des Hautkrebses werden durch die Wirkstoffe des Grünen Tees positiv beeinflusst, auch auf maligne Melanome und deren Variationen, die gefährlichsten und tödlichsten Hautkrebsarten, haben die Polyphenole einen günstigen Einfluss.
In verschiedenen Tierversuchen wurden krebserregende Substanzen auf die Haut aufgetragen, oder die Haut einer tumorgenen Strahlung ausgesetzt. Wurden die Tiere vorher mit einer Salbe, die Polyphenole aus Grünem Tee enthielt, behandelt, so traten weit weniger Veränderungen in Erscheinung. Es gab weit weniger Mutationen in den Hautzellen, und damit eine weit geringere Chance, einen Tumor zu entwickeln. Auch der Schaden, der durch starke Sonnenlichteinstrahlung in der Haut entsteht, war nach Auftragen einer polyphenolhaltigen Creme weit geringer. Allerdings waren die Resultate in Versuchen an Menschen nicht mit den Ergebnissen der Tierversuche identisch.
„Polyphenole aus Grünem Tee sind sehr aktiv gegen alle Arten von Hautkrebs“ so Dr. Ptong. Nun gilt es, die gefundenen positiven Effekte für den Menschen verfügbar zu machen.
Ein wesentlich besseres Resultat wurde bei menschlichen Versuchspersonen mit der oralen Einnahme der wirksamen Substanzen aus grünem Tee erreicht. In einer Studie mit über 1000 Patienten wurde bewiesen, dass die Einnahme von Polyphenolen aus Grünem Tee das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken um die Hälfte reduzierte. In einer anderen Studie wurde Patienten, die bereits an malignen Melanomen erkrankt waren, über einen Monat lang Wirkstoffe aus Grünem Tee zur Einnahme verabreicht. Die Leiter der Studie stellten fest, dass bei ihnen das Wachstum der Tumoren deutlich verlangsamt wurde. Die höchste Konzentration an Polyphenolen findet sich in heißem Grünen Tee. Es ist also nicht unbedingt notwendig, die Wirkstoffe zu extrahieren und in Pillenform zu pressen. Aus diesen Studien lässt sich schließen, dass Grüner Tee deutlich günstig auf die Entstehung von Krebs und verwandter Erkrankungen wirken kann. Grüner Tee sollte also regelmäßig getrunken werden. Richtig zubereitet ist er aber nicht nur eine Gesundheitsquelle, sondern auch noch außerordentlich wohlschmeckend.
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