Für einen Hund muss man sich Zeit nehmen
Die Entscheidung, sich einen Hund als Haustier anzuschaffen, will gut überlegt sein. Das ist keine Frage, die schnell mal zwischen Tür und Angel gestellt und beantwortet werden kann. Einen Hund zu haben, ist eine Aufgabe fürs Leben – zumindest für die Lebensdauer des Tieres. Es wäre unverantwortlich, den Hund nach einiger Zeit wieder wegzugeben, weil sich das Zusammenleben mit dem Vierbeiner als nicht so reibungslos dargestellt hat, wie es zunächst aussah. Ein Hund leidet sehr, wenn er öfter den Besitzer wechseln muss, denn er baut eine innige Beziehung zu seinem Herrchen oder Frauchen auf und kann nicht verstehen, warum er sich wieder trennen muss und plötzlich bei anderen Menschen leben soll. Ein Hund trauert um seinen geliebten Menschen, auch wenn das Zusammenleben vorher nicht optimal geklappt hat. Meist sind es ja die Menschen, die nicht damit zurecht kommen, dass sie nun einen vierbeinigen Hausgenossen haben, der sehr viel Aufmerksamkeit von ihnen verlangt. Das ist übrigens bei jeder Rasse gleich. Sicherlich gibt es Hunderassen, die ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Einsatz verlangen, aber auch der Durchschnittshund hat seine Bedürfnisse. Nehmen wir beispielsweise die beliebte Rasse Golden Retriever. Das sind sehr familienfreundliche Hunde, die nicht außergewöhnlich viel verlangen. Aber auch sie müssen ausgeführt werden und brauchen Fellpflege. Golden Retriever haben ein sehr schönes Fell, das ihnen mit seiner goldenen Färbung sogar ihren Namen gegeben hat. So richtig schön ist es aber nur, wenn es regelmäßig gebürstet und gekämmt wird. Vernachlässigte Golden Retriever kann man schon am ungepflegten Fell erkennen, da braucht man gar kein Experte zu sein.
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