Funktionsweise und Sicherheitsvorkehrungen bei Zentralheizungen
Durch die Verbrennung von Holzpellets in der Brennkammer der Pelletsheizung wird Wasser in einem Kessel erhitzt. Dieses erhitzte Wasser dient dann als Wärmeüberträger in der Zentralheizung und wird über Pumpen und über Rohrleitungen an den jeweiligen Ort des Verbrauchs transportiert. Es ist aber nur im Regelbetrieb möglich, die Holzpellets zumindest weitestgehend vollständig zu verbrennen. Das bedeutet, dass in der Anfangsphase und in der Endphase – auch Aufwärmphase und Ausbrandphase genannt – viel höhere Verluste und höhere Emissionen entstehen. Aus diesem Grund muss das durch die Verbrennung der Holzpellets erwärmte Wasser zunächst ein mal in einen Pufferspeicher geleitet werden. Bei Scheitholzheizungen ist dieser Vorgang zum Beispiel auch nötig. Von diesem Pufferspeicher aus kann man dann das erwärmte Wasser je nach Bedarf abrufen. Durch dieses Verfahren wird garantiert, dass es ausreichend lange Feuerungsperioden der Holzpellets gibt, die nicht unterbrochen werden.
Bei einer Heizung, die mit Holzpellets feuert ist die Technik für die Steuerung und die Messung leider sehr aufwendig, ebenso wie die Regeltechnik. Bei Heizsystemen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, ist die allgemeine Technik einfacher zu bedienen. Da man ja, wenn man mit Holzpellets heizt, einen oder manchmal sogar mehrere Warmwasserspeicher in das Heizsystem einbinden muss, benötigen diese Speicher auch eine eigene Regelung. Auch die Regelung für die Zufuhr der Holzpellets ist komplizierter und aufwendiger bei einer Pelletheizung als bei anderen Heizsystemen. Das Gleiche gilt für die Zufuhr der Brennluft und für die Feuerung. Die Sicherheit spielt auch bei Holzpellets Heizungen natürlich eine große und wichtige Rolle. Wenn man mit Holzpellets feuert, dann muss man unbedingt darauf achten, dass eine Rückbrandsicherung eingebaut ist, die verhindert, dass es im Zubringbereich oder Lagerbereich der Holzpellets zu einem Rückbrand kommen kann. Im Feuerraum sollte es eine spezielle Unterdruckregelung geben, die verhindert, dass während des Verbrennens der Holzpellets giftige oder brennbare Gase austreten. Ein Überhitzungsschutz ist ebenfalls vorhanden.
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