Geisterstädte in Namibia
Von admin • 15. November 2008 • Kategorie: Reisen und UrlaubEs geht um die Geisterstadt „Kolmanskuppe“, die etwa 10km landeinwärts von Namibia liegt. Der Name stammt von dem Mann Nama Coleman, der dort im Jahr 1905 verdurstet ist. Nachdem drei Jahre später Diamanten dort gefunden wurden, wurde aus der trüben Gegend eine Gegend mit fruchtbarem Boden. Daraufhin kamen immer mehr Besucher, die auf Diamanten aus waren.
In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts gehörte die Stadt zu den reichsten Städten der Welt. Nachdem etwa 1 Tonne Diamanten gefunden worden waren, wurde die Gegend leer und verlassen, da man woanders mehr finden konnte. Dies begann vor allem nach dem Krieg.
Die Geisterstadt zu besichtigen, ist nicht ganz einfach. Zum einen finden regelmäßig Führungen statt. Zum anderen kann man sich die Stadt aber auch selbst ansehen – dafür braucht man jedoch eine Genehmigung, die man nur gegen die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses bei der Polizei erhält.
Heute ist mit Kolmanskop nicht mehr viel los. Hausen tut dort niemand weiter als der Sand, der das Gebiet für sich eingenommen hat. Eine neue Stätte zum Fördern von Diamanten wurde eingerichtet – ein Grund dafür, dass das Besichtigen der Stadt erschwert wurde. Seit den 1990er Jahren werden die Gebäude zum Teil wieder restauriert und die gesamte Gegend etwas zum Leben erweckt – wir sind gespannt, wie es weiter geht.
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