Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

  

Haarausfall ist nichts ungewöhnliches. Im Rahmen des natürlichen Haarzyklus verlieren wir bis zu 100 Haare täglich.  Der Fachbegriff für den Haarausfall nennt man Effluvium.  Der Haarzyklus besteht aus einer Wachstumsphase und einer Ruhephase. Die Haarfollikel unterliegen einer gewissen Lebensdauer. Nach einer bestimmten Zeitspanne verkümmern die Haarfollikel und es kommt zu Haarausfall. Nach einer kurzen Ruhephase bilden sich wieder neue Haarfollikel und die Haare fangen an zu wachsen. Hält die Ruhephase an, spricht man von pathologischen Haarausfall.

Wie viele Haare am Tag ausfallen ist abhängig von der momentanen Situation eines Menschen. Es gibt immer mal wieder Lebensphasen, in denen man mehr Haare als üblich verliert. Die Lebensweise hat einen entscheidenden Einfluss auf Haarausfall.  Auslöser für Haarausfall sind unter anderem Stress und eine ungesunde Ernährung. Stellt man seinen Lebensstil wieder um, wachsen die Haare meist wieder nach.

Jeder Mensch hat eine bestimmte Anzahl genetisch festgelegter Kopfhaare. Sie liegt etwa zwischen 80.000 und 150.000 Haare. Es handelt sich jedoch lediglich um einen grober Richtwert, der zur zur Orientierung dient.

Um pathologischen Haarausfall einzudämmen, wenden viele Betroffene Haartransplantationen an. Eine effektive, aber schonende Methode ist die FUE Haartransplantation. Die Haartransplantationen werden im Zentrum für moderne Haartransplantation Berlin angewendet. Der Haarchirurg Reza Azar hat die Methode entwickelt. Dabei entnimmt man körpereigene Haare, welche als Transplanate dienen. Als Entnahmeinstrument steht eine filigrane Hohlnadel zur Verfügung. Die Spenderhaare werden damit vom Hinterkopf oder anderen Körperstellen entnommen. Bei der Entnahme entstehen kaum Schmerzen. Von einer Narbenbildung kann ebenso abgesehen werden. Anschließend legt man die Spenderhaare in einer eigens dafür hergestellen Nährlösung ein. Diese enthält körpereignene Wachstumsfaktoren und Nährstoffe. Um die Lösung anzureichern, wird dem Patienten im Vorfeld der Haartransplantationen Blutplasma entnommen. In der dritten Phase setzt man die Spenderhaare an der vorgesehenen Stelle ein.

Die Phasen der Entnahme, Einlagerung und Einsetzung führt man abwechselnd in kleinen Intervallen durch. Die empfindlichen Haarfollikel verbleiben dadurch nur eine kurze Zeit außerhalb vom Körper. Die Vorgehensweise erwies sich bezogen auf die Anwuchsrate als äußerst erfolgreich. Personen mit Haarausfall bekommen durch die I-FUE Methode wieder eine Chance auf volles Haar.


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