Herbalife

  

Kunden, die herbalife Produkte gekauft haben, wird eine Geld-zurück-Garantie offeriert. Dabei tritt der selbstständige herbalife Berater (weltweit sind über 1,5 Millionen davon für herbalife tätig), der die Produkte verkauft, auch als Kommissionär auf. Die nicht abgesetzten beziehungsweise die zurückgegebenen Produkte kann er so auf der Grundlage der in Deutschland geltenden Gesetze bezüglich des Kommissionsverkaufs wieder an das Unternehmen zurückschicken.

Verschiedene so genannte Berechtigungsstufen gibt es im herbalife-Vergütungssystem für die selbstständigen Berater. So erhält der Wiederverkäufer für den Umsatz ebenso eine Provision, wie derjenige, der ihn zuvor angeworben hat. Denn das Vertriebssystem von herbalife fußt auf der Strategie, dass Kunden anschließend auch zu Verkäufern von herbalife Produkten avancieren sollen.

Hinsichtlich des Vergütungssystems muss ein selbstständiger Vertriebspartner einmal 4.000 so genannter Volumenpunkte oder zweimal 2.500 dieser Punkte in zwei hintereinander folgenden Monaten schaffen, damit er den Status „Supervisor“ erlangt. Dies ist die unterste Stufe der herbalife Marketingstrategie. Bei den Volumenpunkten handelt es sich um eine interne Verrechnungseinheit in Bezug auf die Umsätze der herbalife Berater. Diese ist an die jeweilige Landeswährung angelehnt. Hat ein Berater beispielsweise den Status „Supervisor“ erreicht (also schon herbalife Produkte in Höhe von 4.000 € beziehungsweise im Wert von 4.000 Volumenpunkten gekauft hat), erhält er als Konsequenz dessen einen 50%-Rabatt auf zukünftige Einkäufe.


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