Homöopathie und die selbstheilungskräfte des Körpers
Die Selbstheilungskräfte des Körpers sind das wichtigste Kriterium in der Homöopathie. Samuel Hahnemann entwickelte vor über 200 Jahren die Homöopathie. Diese milde Methode wird zunehmend beliebter und setzt sich auch in der Selbstmedikation mehr und mehr durch. Der Grundsatz der Homöopathie lautet “Similia similibus curentur” also “Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt”.
Das bedeutet, dass homöopathische Mittel unverdünnt genau die Symptome hervorrufen, die sie verdünnt auskurieren helfen. So kann z. B. ein Stoff, der Jucken auf der Haut bedingt, in homöopathischer Dosis das Hautjucken kurieren.
Auch zu den homöopathischen Arzneimitteln gehören die Schüßler Salze. Sie sind für jedermann äußerst mühelos anzuwenden. Es ist ungefähr 130 Jahre her, dass der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler die Heilkunst der Schüßler Salze entwickelte. Für sein Behandlungsverfahren nutzte er ein Dutzend Salze in homöopathischer Fabrikation zur Therapie. Schüßler stützte sich bei seinem Heilverfahren auf die Theorie der Zellerkrankungen von Rudolf Virchow und die Forschungen des Arztes Jacob Moleschott. Dr. Schüßler war der Meinung, dass Erkrankungen in erster Linie durch einen gestörten Mineralhaushalt entstehen und schloss daraus, dass eine hinreichende Zufuhr der Zelle mit den vermissten Mineralstoffen den Körper gesund werden lässt. Eingesetzt wurden nur die Salze, deren Existenz und Voraussetzung in den Zellen und im Gewebe nachgewiesen worden war. Am Anfang wurden die Schüßler Salze zunächst auf zwölf (Funktionsmittel) limitiert. Die homöopathischen Salze erholen und reglementieren die Zellmembranen und erzeugen in Folge dessen erneut ein gesundes Gleichgewicht. Nach dem Lebensende von Schüßler wurden seine Funktionsmittel noch um zusätzliche 15 Salze erweitert, die eine erhebliche Aufgabe im Mineralstoffhaushalt der Zellen spielen.
Selbst war Schüßler der Meinung, dass sein Verfahren “kein homöopathisches” sei, denn es beruhe gerade eben nicht auf dem Simile-Prinzip und befasst sich vielmehr mit den physiologisch-chemischen Vorgängenunseres Organismus. Lange Zeit war die Kategorisierung der Schüßler Salze umstritten. Am Ende bleibt aber das Ziel gleich. Es geht um die Gesundheit des Patienten.
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