Interaktive Kunst
Von admin • 4. Oktober 2008 • Kategorie: Kunst und KulturWas versteht man unter Interaktivität? Über eine konkrete Definition des Begriffes „Interaktivität“ wird in der Kunstszene heftig diskutiert. Einige meinen, dass sogar Tafelbilder letztendlich interaktiv sind, da sie erst durch das Betrachten vollständig werden. Im aktuellen Sinn bezeichnet der Begriff Kunstwerke, die durch eine wie auch immer geartete elektronische Konfiguration von Hard- und Software erstellt, und durch die Aktivität des Betrachters aktiviert oder verändert werden.
Eine erweiterte Definition des Begriffs bezieht Medienproduktion wie die von Nam June Paik oder akustische Installationen wie die von John Cage mit ein. Auf der DOCUMENTA XI wurde beispielsweise eine interaktive Installation gezeigt, die auf einem Computerspiel basierten – einem Ego Shooter aus der Unterhaltungs-Industrie. Dieses stellt ein so genanntes „Interface“ dar. Der Künstler Peter Weibel behauptet sogar, dass das Präfix „Inter“ ein Kennzeichen jeder avantgardistischen Kunst ist. Das war 1989. In diesem Kontext muss man natürlich nicht nur auf Installationen in Ausstellungen hinweisen, sondern auch auf alle Internetprojekte der so genannten „Netzkunst“. Sehr interessant ist bei all diesen Formen interaktiver Kunst das generierte Potential der Interaktionsmöglichkeiten. Ein interaktives Kunstwerk ist also in erster Linie eine Art Forschungsarbeit. Mancher Künstler, wie beispielsweise Valie EXPORT verlangt eine vorab definierte Handlung von den Besuchern ihrer Installationen, mit denen sich beispielsweise ein Monitor mit Videoband aktivieren lässt. Andere, wie Myron Krueger, entwickeln Software für Rauminstallationen, die auf Bewegungen im Raum reagieren. Oder sie entwickeln Projekte in narrativer Form, bei denen sich durch eingreifen des Betrachters beispielsweise das Ende einer Geschichte verändern lässt.
Ganz allgemein gesprochen ist Interaktive Kunst ist eine Form der Kunst, die den Zuschauer irgendwie beteiligt. Einige Skulpturen erreichen das dadurch, dass sie den Beobachter in das, auf das und um das Ausstellungsstück führen. Andere Arbeiten schließen Computer und Sensoren ein, die Bewegungen des Betrachters registrieren und darauf reagieren. Viele Arbeiten im Internet – hier als Beispiel die so genannte Netzkunst - sind hoch interaktiv. Es wird hoch- und heruntergeladen, und eigene Benutzeroberflächen werden geschaffen.
- Modell Panzer




(5 out of 5) - Dekotipps für Ihr Schlafzimmer




(5 out of 5) - Wie genau definiert man Usenet?




(5 out of 5) - Die Wunderwaffe - Grüner Tee




(5 out of 5) - Radreisen




(5 out of 5) - Aragonien - Spanien




(5 out of 5) - Kreditkarten ohne Schufa müssen nicht teuer sein




(5 out of 5) - Pine Beach Club 4**** in der Türkei




(5 out of 5) - Onlineshopping bei Karstadt.de




(4.5 out of 5) - Golfplätze in Deutschland




(2 out of 5)

