Kletterrosen schneiden
Unter den Kletterrosen gibt es viele schöne Sorten, wie die Pillar Libretto oder die Climber New Dawn, aber ebenso groß, wie die Auswahl an Rosen ist, ebenso groß werden sie auch. Daher ist neben einer geeigneten Kletterhilfe auch das regelmäßige Schneiden von Kletterrosen sehr wichtig, um ihnen zu voller Pracht im Sommer zu verhelfen. Einige Kletterrosen sind nur Einmalblüher pro Jahr und brauchen daher nur einen Sommerschnitt, während die Vielblüher unter diesen Rosen öfter beschnitten werden müssen. Eine wertvolle Investition in die Rosenzucht ist daher eine qualitativ hochwertige Gartenschere, die sehr robust sein sollte, da Rosen sehr unnachgiebig sein können.
Kletterrosen schneiden im Handumdrehen gelernt
“Als erster Schritt beim Schneiden von Rosen empfiehlt es sich, nach innen wachsende und sich überkreuzende Äste komplett herauszuschneiden”, so Hausgarten.net. So bekommt die Rose wieder etwas Luft und kann ihre Blütenpracht besser entfalten. Die Rose wird zudem auch ansehnlicher und sieht nicht mehr wie ein Gestrüpp aus. Anschließend sollte man die schwachen Triebe, die an ihrem dünnen Ast erkennbar sind, entfernen. Sie werden keine kräftigen und vollen Blüten hervorbringen, sodass sie dem Rosenstrauch nur wertvolle Energie für die kräftigeren Triebe rauben und so an der vollen Blüte hindern. Danach sollten morsche und bereits tote Äste aus dem Strauch entfernt werden. Diese Triebe werden zwar vom Rosenstrauch nicht mehr versorgt, aber sie sind auch kein schöner Anblick mehr, weshalb sich das Entfernen aus ästhetischen Gründen empfiehlt. Zum Schluss kommt das Beste: die Rosenschnittregel. Jeder Rosenstrauch verfügt über sogenannte Augen. Die Augen sind die Stellen, wo neue Triebe an einem Ast hervortreten. Für die Rosenschnittregel ist es entscheidend, diese Augen zu erkennen, denn diese Regel besagt, dass man an einem Ast nur 3 bis 5 Augen, sprich neue Triebe, belassen soll und den Rest abschneiden soll. Der Schnitt sollte leicht schräg zur Rosenknospe nach oben verlaufen und rund einen halben Zentimeter über dem letzten Trieb angesetzt sein. So kann dieser letzte Rosentrieb noch ausgebildet werden.
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