Kultur und Geschichte der Malediven
Die besonders von Tauchern und Ruhesuchenden gern besuchten Malediven haben auch in Sachen Geschichte und Kultur weit mehr zu bieten, als man vielleicht meinen möchte. Denn die kleinen Inseln können auf eine lange und spannende Geschichte zurückblicken: Forscher gehen davon aus, dass die ersten Bewohner der Malediven Singhalesen gewesen sind, da die singhalesichen Einflüsse im Devhi, der Landessprache nicht zu leugnen sind. Erste schriftliche Erwähnungen der Inselgruppe existieren aus dem Jahr 1343, die von dem islamischen Gelehrten und Forschungsreisenden Ibn Bautta verfasst wurden und einen tiefen Einblick in die Malediven Kultur der damaligen Zeit gewähren. Dank dieser Aufzeichnungen weiß man, dass, obwohl der Islam seit dem frühen 12 Jahrhundert als Staatsreligion fest verankert ist, Frauen nie ein Kopftuch getragen habe und sich in den frühen Tagen sogar nur spärlich bekleidet in der Öffentlichkeit zeigen durften.
Die Malediven Geschichte ist wie man sieht mehr als interessant und das merkt man auch in den maledivischen Küchen. Hier vereinigen sich in den Töpfen ebenfalls unterschiedlichste Kulturen: Fischgerichte, die mit scharfen Chilis und aromatischem Curry den indischen Einfluss verraten, aber dann wiederum mit dem typischen Brot der Malediven, dem Roschi oder Kartoffeln und Reis serviert werden. Und auch Frische spielt bei den kulinarischen Spezialitäten eine große Rolle, denn da alle nicht-heimischen Zutaten teuer importiert werden müssen, sind die Obst- und Gemüsesorten wirklich erntefrisch – ein Grund mehr warum das Essen so köstlich schmeckt.
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