LED-TV: Live Übertragungen

  

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Live Event auf Ihrem LED-Bildschirm übertragen?
Zuerst an die LED-Bildwiederholfrequenz. Die Bildwiederholfrequenz zeigt an, wie oft das Bild pro Sekunde wiederholt wird. Z.B. hat ein PC-Monitor eine Bildwiederholfrequenz von 72Hz und wiederholt folglich alle Pixel des Bildschirmes von oben bis unten 72mal pro Sekunde. Zum Vergleich: die meisten TV Bildschirme haben eine Bildwiederholfrequenz von 50Hz und nur wenige Produkte der letzten Generation haben eine 100Hz Bildwiederholfrequenz.
Professionelle LED-TV-Bildschirme haben eine Mindestbildwiederholfrequenz von 240Hz, also mehr als drei Mal so viel wie die modernsten Fernsehmonitore. Die Bildwiederholfrequenz ist grundlegend, weil sie die Bildqualität festlegt: wenn sie zu niedrig ist, würde der LED-Bildschirm ein flackerndes Bild anzeigen, wenn es von einer professionellen Kamera aufgezeichnet wird. Einige Hersteller bieten eine Bildwiederholfrequenz von 2000Hz an, um die Ansprüche der Industrie der TV Übertragungen zu erfüllen, besonders für Ereignisse mit schnellen Kamerabewegungen und im HD Format.
Zweitens berücksichtigen Sie die Helligkeitsgrade. Abhängig von der Position könnten Sie verschiedene Helligkeitsansprüche haben. Events die im Freien stattfinden erfordern natürlich einen unglaublich hohen Helligkeitsgrad, um das Tageslicht zu kontrastieren. Wenn das Ereignis jedoch innen stattfindet, benötigt man niedrigere Helligkeit, um Solarisation zu vermeiden. Um Ihnen ein praktisches Beispiel zu geben: in einem Innenbereich braucht es eine durchschnittliche frontale Helligkeit von 2.000 zu 3.000 NIT, während man beim Gebrauch eines LED Bildschirmes im Freien 5.000 bis 6.000 NIT benötigt.


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