Manchmal geht es nicht ohne den Babysitter
Viele neue Betreuungsangebote sind in den vergangenen Jahren von unseren Politikern angedacht und teilweise auch schon umgesetzt worden. Während die Kindergartenplätze in der früheren DDR in guter Zahl vorhanden waren, bestanden in der alten Bundesrepublik hier große Defizite. Erst schrittweise konnte der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz tatsächlich erfüllt und auch auf die Betreuung von Kindern unterhalb des Kindergartenalters ausgedehnt werden. Niemand wird in Zweifel stellen, dass Kinder so viel Zeit mit ihren Eltern selbst verbringen sollten wie es möglich ist und dass auch wechselnde Betreuungspersonen, kaum den selben Bezug herstellen können, wie das eigene Elternhaus. Trotz aller Betreuungsangebote, trotz der ausgefeiltesten Wochenplanung der Eltern, manchmal gibt es Situationen, in denen ein Babysitter gebraucht wird. Wohl dem, der im eigenen Bekanntschaftskreis die passende Betreuungsperson schon gut kennt und weiss, wie die Person einzuschätzen ist. Die eigenen Kinder von einer fremden Person betreuen zu lassen ist natürlich immer mit einem Rest an Zweifeln verbunden. So gut der erste Eindruck auch sein mag, erst nach einigen Einsätzen als Babysitter weiß man, wie es den Kindern während der eigenen Abwesenheit tatsächlich ergangen ist. Hier hilft es, sich ein wenig im Bekannschaftskreis herumzuhören. Ein Babysitter, der bereits bei Freunden und Bekannten tätig war, hat meistens gute Referenzen, die eigenen Kinder zu betreuen.
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