Müde Phase im April

Geschrieben Februar 21 2010 von mariathallmann

Der Winter im Jahre 2009 und besonders im Jahre 2010 war extrem frostig. Der Deutsche Wetterdienst hatte solche Schneemassen schon seit Jahrzenten nicht mehr gemessen. An manchen Orten fielen die Temperaturen sogar auf -30 Grad Celsius. Wenn dabei einige ihren gewohnten Sportaktivitäten nicht nachgegangen sind, ist es durchaus nachvollziehbar.
Wenn gegen Ende März der Winter mit seiner Arbeit aufhört und an den Frühling weitergibt, erleiden die Menschen bis Mitte April in diesem Klimawechsel an Müdigkeit, Antriebslosigkeit und nicht selten auch Schwindelgefühle. Die genaue Bezeichnung für diesen Zustand wird als Frühjahrsmüdigkeit benannt.
Die Frühjahrsmüdigkeit ist jedoch eher harmlos und kann im Grunde mit Bewegung und bewusster Ernährung ohne Probleme überwunden werden. Der Grund für die Frühlingsmüdigkeit ist der Übergang vom Winter zum Frühling. Der menschliche Körper ist noch nicht auf den Winter eingestellt und beginnt sich so schnell wie möglich auf die warmen Tage und der immer stärker werdenden Sonne zu gewöhnen.
Im Körper beginnt die Produktion von Serotoninhormonen, die dann im Körper ausgeschüttet werden, wenn die Sonnenstrahlen auf den Körper treffen. Serotonin ist jedoch nichts schlimmes, ganz im Gegenteil sind diese Hormone für die gute Stimmung zuständig. Im selben Moment wird die Produktion von Melatonin dementsprechend gesenkt. Melatonin ist dafür da, um die langen Winternächte ruhig durchschlafen zu können.
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