Neurodermitis und Unverträglichkeiten – das Therapiekonzept NAET

  

Neurodermitis, oder auch atopisches Ekzem, tritt vor allem im Säuglings- und Kindesalter auf, wird aber auch im Erwachsenenalter immer häufiger. Der Verlauf des atopischen Ekzems erfolgt meist in Schüben mit symptomlosen freien Intervallen. Es existieren aber auch Verlaufsformen mit dauerhafter chronischer Erkrankung. Symptome der Neurodermitis sind entzündete Hautflächen mit Rötung und starkem Juckreiz. Im Säuglingsalter ist vor allem das Gesicht und der Scheitelbereich betroffen, später kommen Ellenbeugen, Kniekehle, Hände und Füße sowie der Brustbereich hinzu. Dies stellt aber nur die klassische Ausprägung dar, denn in allen Lebensaltern kann sich die Krankheit auch zum Vollbild entwickeln, d.h. nahezu alle Hautflächen können betroffen sein.

Auf der Suche nach Ursachen dieser Hautkrankheit werden viele Faktoren in Betracht gezogen. Die genetische Disposition spielt eine Rolle, genauso wie eine gestörte Barrierefunktion der Haut und Fehlfunktionen des Immunsystems. Das Krankheitsbild der Neurodermitis weist aber auch einen engen Zusammenhang mit Unverträglichkeiten auf. Hausstaubmilben, Pollen, Metalle und Wolle sowie verschiedene Nahrungsmittel sind die „üblichen Verdächtigen“ beim atopischen Ekzem.

Das NAET Therapiekonzept stellt die Behandlung von Unverträglichkeiten in den Vordergrund. Existieren mehrere Unverträglichkeiten, so führt dies zu Überlastungen des Immunsystems und suboptimalen Stoffwechselreaktionen. Daraus können verschiedene Krankheitsbilder resultieren, so auch das atopische Ekzem. Das Therapiekonzept NAET geht von einer Hierarchie innerhalb der Unverträglichkeiten aus. Folgende Gruppen von essentiellen Nahrungsmittelbausteinen bilden die zehn wichtigsten Unverträglichkeiten, die für einen funktionierenden Chemiestoffwechsel und ein optimal arbeitendes Immunsystem von grundlegender Bedeutung sind: Ei, Calcium, Vitamin C, Vitamin B, Zucker, Vitamin A, Eisen, Mineralien, Salz und Getreide.

Die verschiedenen Unverträglichkeiten werden mit einem Diagnose-Hilfsmittel – dem Muskelreaktionstest – bei jedem Patienten individuell getestet. Behandelt werden zunächst die oben genannten zehn wichtigsten Unverträglichkeiten. Meist treten erste Erfolge schon während dieser Basisbehandlungen auf. Im Anschluss werden spezifische Unverträglichkeiten, wie Pollen, Gewürze, Hausstaubmilben oder Lebensmittelzusatzstoffe getestet und korrigiert. Die Ausrichtung des NAET Therapiekonzepts zielt somit auf die Entlastung des Immunsystems und die optimale Funktion des Stoffwechselsystems. Aus diesem Grund kann die NAET Methode Behandlungserfolge bei den verschiedensten Krankheitsbildern, wie z.B. der Neurodermitis, aufweisen.

Mehr Informationen über das Therapiekonzept NAET finden Sie unter www.heimatpraxis.de

Melanie Prinner MA

Keine änlichen Beiträge