Pfefferspray
Wie ein Verteidigungsspray genau wirkt kommt natürlich immer darauf an, welche Art von Abwehrspray man verwendet hat.
Bei CS Gas können verschiedene Wirkungen auftreten. Unter anderem verursacht es zum Beispiel sehr starken Tränenfluss und Nasenfluss, aber auch eine brennende Zunge und Übelkeit können Folgen sein, die sich nach einer Abwehr mit diesem Spray bemerkbar machen können.
Zudem gibt es einige Menschen und Tiere, auf die CS Gas gar keine Wirkung hat oder bei denen es eine allergische Reaktion auslösen kann, was man berücksichtigen sollte. Pfefferspray hingegen verursacht an der Haut, den Augen und den Schleimhäuten brennende und stechende Schmerzen, die sehr stark sein können und dafür sorgen, dass man nicht mehr richtig sehen kann und durch die Schmerzen auch nicht mehr in der Lage ist einen Angriff weiter zu führen.
Zudem kann man durch die Varianten, bei denen das Spray als Gel oder Schaum ausgegeben wird auch noch eine weitere Behinderung der Sicht erzielen, die durch die Konsistenz des Stoffes entsteht, daher also mechanischer Natur ist und nicht auf den Wirkstoff zurück zu führen. Allerdings kann man niemals davon ausgehen, dass ein Verteidigungsspray bei allen Menschen genau gleich wirken, es kann immer zu Nebenwirkungen oder Allergien kommen, die sich nicht absehen lassen, auch wenn solche bei einem Tierabwehrspray mit Pfeffer bislang nicht bekannt sind, während sie bei CS Gas häufiger vorkommen, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass CS Gas ein chemischer und kein natürlicher Stoff ist.
Die Wirkung eines Verteidigungssprays ist in der Regel nur von begrenzter Dauer und verliert sich nach einiger Zeit von alleine wieder, so dass man nur entsprechend viel Zeit hat die Flucht zu ergreifen oder sich anders zu verteidigen. Aufheben kann man die Wirkung teilweise durch besondere Mittel wie Erste Hilfe Sprays oder einen Reizstoff Neutralisator, mit denen man die betroffenen Stellen behandeln kann. Solche Mittel sollte man, wenn man ein Verteidigungsspray besitzt, eigentlich immer mit sich führen, schon deshalb, weil man sich selbst so im Falle einer versehentlichen Eigenreizung auch schnell und einfach helfen kann.
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