Schlafen im Wasserbett etwas besonders
Über Wasserbetten wird in letzter Zeit viel berichtet. Aber was macht das Schlafen in Wasserbetten so viel besser, als auf einer herkömmlichen Matratze? Zunächst ist der Druck, welcher beim Liegen im Bett auf den Körper ausgeübt wird, in einem Wasserbett nur sehr gering.
Bei sehr harten, normalen Matratzen, passt sich die Unterlage nicht an den Körper an und es entstehen unangenehme Druckpunkte. Besonders gefährdet sind die Bereiche um die Schulter und in der Beckengegend. Im schlechtesten Fall kommt es sogar zu Durchblutungsstörungen. Man schläft unruhig und ist gezwungen, sich häufig zu drehen. Bei Wasserbetten fehlt der Auflagedruck nahezu. So ist leicht zu verstehen, warum man entspannt und gut schlafen kann. Die Wasserbettmatratze wirkt unterstützend auf jede Körperhaltung und nicht der Körper passt sich der Matratze, sondern die Wasserbettmatratze passt sich dem Körper an.
Im Winter ist die Heizung sehr wohltuend und sogar lindernd, falls es Beschwerden wie Muskelverspannungen oder andere Rückenschmerzen gibt. An heißen Sommertagen kann eine kühle Unterlage vorteilhaft und erfrischend sein. Auf diese Weise möchte man zu jeder Jahreszeit gerne im Bett liegen. Vor der Entscheidung sollten dennoch eine ausführliche Beratung und ein Probeliegen ohne Zeitdruck stehen. Dass Wasserbetten tatsächlich einen guten Schlafkomfort bieten, beweist die Tatsache, dass sie schon seit relativ langer Zeit im Bereich der Medizin zum Einsatz kommen. Sie werden unter anderem sehr erfolgreich bei der Behandlung von Dekubitus Patienten eingesetzt. Diese Patienten liegen sich wund, da sie nicht mehr in der Lage sind, sich selbst ausreichend zu bewegen, die Körperlage zu ändern oder gar aufzustehen.
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