Schöne Babyfotos, ganz einfach

  

Denken Sie bei „beliebteste Models“ an hochbezahlte Laufstegschönheiten? Dann liegen Sie falsch. Babys sind weitaus beliebter. Sie sind ein wunderbares Thema für ein Foto, aber es erfordert Geschick und Geduld ein wirklich gutes Foto von einem Baby zu machen. Was sollten Sie dabei beachten?

Wie bei jedem Foto mit lebenden Wesen sind die Augen das beeindruckendste, bei Babybildern sogar noch mehr als bei Fotos von Erwachsenen. Augen erzählen immer eine Geschichte, und sollten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Fotografen sein. Ganz besonders wichtig ist es, rote Augen zu vermeiden, indem man auf Blitzlicht verzichtet und die Fotos draußen oder in der Nähe einer natürlichen Lichtquelle macht. Wenn sich Blitzlicht nicht vermeiden lässt, kann man die Anti-Rote-Augen Funktion seiner Kamera nutzen, oder, wenn es schon zu spät ist, das Bildbearbeitungs-Tool seines PCs um den Schaden zu beheben.

Babys sind oft unberechenbar, und die Gefahr, dass ein verschwommenes Foto durch eine plötzliche Bewegung entsteht ist hier besonders groß. Gut wenn man eine Kamera mit Serienbild Modus hat, und eine große Blendenöffnung einstellen kann. Man sollte auf jeden Fall eine große Anzahl Fotos machen, um sich anschließend die Gelungensten aussuchen zu können.

Der Hintergrund sollte schlicht gehalten werden. Also darauf achten, dass nicht eine Menge uninteressanter Dinge oder grellbuntes Spielzeug zu sehen sind. Am besten nutzt man die Zoomfunktion, um der Hauptperson – dem Baby – so nah wie möglich zu kommen. Auch allzu farbenfrohe Kleidung kann von den Augen und dem Gesicht des Babys ablenken. Überhaupt sollte man sich bei dieser Art von Fotos auf wenige Farben beschränken. Weitere Tipps: Ungewöhnliche Ausschnitte – nur einen Teil des Körpers des Kindes aufnehmen, was die Aufmerksamkeit des Betrachters erregen wird, und ein Motiv hervorhebt, was sonst gerne übersehen wird. Oder das Spielzeug des Babys fotografieren, um ein Gefühl für die Welt in der es lebt zu schaffen. Ein weiteres beliebtes Motiv ist ein Baby, das den Gesichtsausdruck eines Erwachsenen annimmt. Auch kann man Spiegel nutzen, in denen ein Baby sich selbst entdeckt oder über die es krabbelt. Oder man versucht einen völlig neuen Blickwinkel, zeigt das Kind von oben, oder von hinten, oder von unten, als Riesen und nicht als kleines Wesen. Ein schönes Motiv ist auch die Kombination der kleinen Proportionen mit denen der Eltern, wie beispielsweise die kleine Hand des Babys, die den Finger des Vaters umklammert.


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