Separieren im Windsichter

  

Beim Separieren bzw. Sichten wird das Ausgangsgut, das in den dynamischen Windsichter gegeben wird, durch die Förderströmung transportiert. Dadurch erreicht das Ausgangsgut das Sichterrad. Dort werden die groben Bestandteile separiert und werden anschließend zur darunter liegenden Grobgutsichtone geleitet, was im freien Fall in die Tat umgesetzt wird. Dann erfolgt eine lufttechnische Nachbehandlung, damit auch noch anhaftende Feinteile zum Separieren gebracht werden bzw. Agglomerationen aufgelöst werden können. Das nachbehandelte Grobgut fällt im Anschluss daran bis zur Austrittsöffnung durch.

Unter Beeinflussung genommen wird die Trennschärfe beim Separieren in der Sichteranlage über die Luftmengen-Verteilung und die Gesamtluftmenge respektive über zusätzlich zugeführte Sichterluft. So kommt das Feingut analog zur eingestellten Trenngrenze bis via Spiralaustritt unmittelbar zum Abscheider. Durch Abänderung der Sichterraddrehzahl am Schaltschrank kann dann die gewünschte Oberkornfeinheit des Feingutes noch justiert werden.

Abschließend wird vom Auslauf des Abscheiders das Feingut direkt über eine Schleuse in das entsprechende Verpackungsgebinde geleitet, während das Grobgut sofort am Grobgutauslauf über eine weitere Taktschleuse in das vorgegebene Verpackungsgebinde eintritt. All dies kann beispielsweise mit dem Windsichter SeparaNo-SE von Noll Schüttgutveredelung durchgeführt werden. So kann das Separieren nämlich in einem dynamischen und hocheffizienten Windsichtgerät vonstatten gehen, das über eine hohe Trennschärfe und einen weiten Trenngrenzbereich verfügt. Darauf, dass die lufttechnisch aufgelösten Agglomerate und das Feingut durch speziell hergestellte Sichterräder vom Grobgut getrennt werden, fußt das Prinzip beim Separieren mit diesem Windsichter.

Noll stellt dabei den SeparaNo-SE Hochleistungssichter zum Separieren ganz individuell nach den besonderen Vorgaben der Kunden in verschiedenen Ausführungen und Baugrößen als Produktions-, Pilot- und Laboranlagen her. Das Leistungspotenzial beim Separieren dieses Sichters beträgt für Materialien Mohs 10 (Härtegrad), während der Aufgabenbereich bei <5,0 mm, der Feinheitsbereich bei 2-150 µm und der Leistungsbereich bei 1-30.000 kg/h liegt.

Deshalb sind die Windsichter von Noll Schüttgutveredelung auch so beliebt. Auch populäre Forschungseinrichtungen arbeiten mit Noll und deren Anlagen zusammen.

 

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