Tipps für einen schönen Rosengarten
Viele glauben dass die Anlage eines Rosengartens eines der schwierigsten Themen im Bereich des Gärtnerns ist. Das ist nicht unbedingt der Fall. Wenn Sie planen, Ihren eigenen Rosengarten anzulegen, legen Sie los – es wird einfacher als Sie denken. Alles was Sie brauchen sind einige gute Tipps die die Planung und den Anfang leichter machen. Mit dem nötigen Wissen gerüstet, ist der Rosen-Garten nicht nur einfach und schön, sondern auch eines der tollsten Hobbys überhaupt.
Bevor Sie mit dem Umgraben beginnen, sollten Sie darüber nachdenken, welche Art von Rosen sie in ihrem Garten anpflanzen wollen. Sollen es romantische englische Rosen sein? Kletterrosen? Pflegeleichte wilde Rosen? Edelrosen? Das Angebot im Bereich dieser Königin der Blumen ist riesengroß und die Wahl fällt oft schwer. Auch gilt es hier zu berücksichtigen, wie viel Zeit man für die Pflege zur Verfügung hat und wie viel Erfahrung man mitbringt. Manche Rosensorten sind in der Pflege sehr anspruchsvoll und für den Anfänger nicht zu empfehlen. Auch die Blüte sollte beachtet werden. Einige blühen nur ein einziges Mal im Jahr – dafür in verschwenderischer Fülle und einmaligem Duft, andere sind Dauerblüher die das Auge bis in den Oktober hinein erfreuen
Rosen werden in zweierlei Verkaufsformen angeboten. Als Containerrose im Topf und als Wurzelware. Rosen, die nicht im Container verkauft werden, sollten im Herbst angepflanzt werden, alle anderen sind das ganze Jahr einsetzbar. Außerdem müssen die nackten Wurzeln der Nicht-Containerrosen gekürzt werden. Dabei unbedingt die Anleitung oder die Ratschläge aus einem Ratgeber befolgen, da sonst schwere Schäden entstehen können. Ein Anfänger sollte sich daher lieber an Rosen im Topf halten.
Rosen lieben offene, luftige Flächen, Sonne und Wärme. Sie vertragen aber keinen Hitzestau, keine Beengung durch andere Pflanzen, keine Zugluft und keine starken Temperaturschwankungen. Bevor Rosen gepflanzt werden muss der Boden sorgfältig vorbereitet werden. Er sollte tiefgründig locker, humusreich und schwachsauer bis neutral sein. Das Pflanzloch sollte doppelte Ballenbreite haben, damit die Wurzeln sich gut ausdehnen können. Vor dem einsetzen werden die Wurzeln der Rose auf etwa 15 bis 20 cm geschnitten. Das Loch wird flach mit Erde, Kompost und Dünger gefüllt, dann wird die Pflanze eingesetzt. Dabei sollte die Veredelungsstelle 5 cm unter der Erde liegen. Das Loch sollte anschließend mit Erde/Kompost/Düngermischung aufgefüllt und gut festgetreten werden. Die restliche Pflanzerde wird auf die Pflanze angehäufelt. Anschließend wird gründlich gewässert. Anfang März müssen die Rosen gedüngt werden, am Besten mit Volldünger. Ende März Anfang April werden sie geschnitten, bei leichtem Boden noch einmal mit organischem Dünger gedüngt. Unkraut sollte regelmäßig entfernt werden. Während der Blüte sollte man welke Blüten und abgestorbene Triebe entfernen, eventuelle Schädlinge bekämpfen. Neue Pflanzungen sollten regelmäßig gewässert werden, und bei Hitze und Trockenheit, am Besten das Wasser nicht auf die Blätter sondern auf den Boden leiten. Im Oktober wird noch einmal mit Kalimagnesia und/oder Kalk gedüngt. Vor dem Winter die Rosen mit abgelagertem Pferde- oder Rinderdung anhäufeln.
Verwandte Beiträge:
- Aussaat und Vermehrung von exotischen und heimischen Pflanzen
- Flüge günstig buchen: Mit diesen Tipps geht das ganz einfach!
- Mit Hydrokultur und den richtigen Pflanzen kann jeder seinen Wohnraum schöner gestalten
- Orchideen richtig schneiden
- Eine schöne Begrünung für Zuhause mit Hydrokultur erschaffen