Training eines Jagdhundes

  

Bei jeder Jagd, sei es bei einem Freizeitjäger oder auch bei einem professionellen Jäger, ist der Einsatz eines gut ausgebildeten Jagdhundes unverzichtbar. Der Jagdhund hat allerdings nicht nur die Aufgabe, dem Jäger zu helfen, sondern sein Einsatz dient auch dem Tierschutz.

Im Welpenalter

Das Training eines Jagdhundes beginnt bereits im Welpenalter. Alle Hunde, die schon seit Generationen zur Jagd ausgebildet worden sind, tragen eine entsprechende genetische Veranlagung in sich, die bei einem tiergerechten Training im Welpenalter aktiviert werden kann. Auch wenn es beim Anblick eines kleinen, niedlichen Hundes kaum vorstellbar ist, jeder Jagdhund muss schon in jungen Jahren fachgerecht angeleitet werden, um als erwachsener Hund seine Aufgabe an der Seite des Jägers erfüllen zu können. Ziel eines Trainings mit Welpen ist immer, dass Hund und Jäger später eine Gemeinschaft bilden werden, in der sich der eine auf den anderen verlassen kann.

Das Training im jungen Alter

Wenn ein Jagdhund zwischen drei und sechs Monaten alt ist, sollte idealerweise mit dem Training begonnen werden. Die ersten Übungen sind in der Regel meist noch spielerischer Natur, aber schon jetzt lernt der Hund sich zu disziplinieren. Indem er Gegenstände aus dem Wasser holen muss, wird er an das nasse Element gewöhnt und auch Schussgeräusche gehören zu den Dingen, an die ein junger Jagdhund während des Trainings gewöhnt werden muss. Dazu kommen das Vorstehen und auch das so genannte Schleppen. Der Hund lernt die Beute zu seinem Herrn zu bringen.

Das Training für erwachsene Hunde

Auch wenn ein Jagdhund das Welpenalter hinter sich gelassen hat, muss er trotzdem immer wieder trainiert werden. Bei erwachsenen Hunden wird zum Beispiel sehr viel Wert auf gute Spurensuche gelegt. Die Nase des Hundes muss geübt sein, um Niederwild aufzuspüren oder auch der Fährte eines Fuchses folgen zu können.

Das Training wird an unterschiedlichen Orten durchgeführt. So muss sich der Jagdhund in einem Wald genauso gut zu Recht finden, wie auch am Ufer eines Teiches oder auf freiem Feld. Dazu kommen Gehorsam und immer wieder auch Übungen für die Disziplin. Nur ein wirklich gut ausgebildeter Jagdhund ist eine echte Hilfe für jeden Jäger.


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