Unfallsicherung: Gesetzlich und privat

  

In punkto Unfallversicherung unterscheidet man zwischen der gesetzlichen und der privaten Variante. Die gesetzliche Unfallversicherung kommt für Schäden auf, die einem in Bezug auf einen Unfall widerfahren, wenn dieser sich im Arbeitsumfeld ereignet. Auch Kindergartenkinder, Schüler und Studenten sind gesetzlich unfallversichert.

Was vielleicht nicht jeder weiß, ist, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur dann greift, wenn das Unglück einen am Arbeitsplatz bzw. auf dem Weg zur Arbeitsstätte und wieder nach Hause übermannt. Verunglückt man aber in der Freizeit, deckt die gesetzliche Versicherung den Schaden nicht. In diesem Sinne schafft nur eine Unfallversicherung (Privat) Abhilfe. Überall kann man zum Unfallopfer werden: auf der Straße, in einem Park, im Freibad oder sogar in den eigenen vier Wänden.

Tatsächlich geschehen Unfälle meistens im privaten Leben. Rund 70% aller Unfälle kann man als Freizeitunfälle bezeichnen. Darum zahlt es sich auch für all jene aus, die schon gesetzlich versichert sind, sich zusätzlich für eine Unfallversicherung (Privat) zu entscheiden. Wie oft kommt es vor, dass Hausfrauen einen Unfall erleiden. Man war nur gerade dabei eine Glühbirne auszuwechseln oder das Fenster gründlich zu putzen: und schon ist es geschehen! Hausfrauen sind zu ihrem Übel nicht mal gesetzlich versichert. Im Haushalt warten aber unzählige Gefahrenquellen auf die geplagte Hausfrau. Es würde wirklich nicht schaden, wenn diese Gefahren durch eine Unfallversicherung (Privat) im Notfall gedeckt werden würden!

In bestimmten Unfallsituationen schützt die Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich die betroffenen Bürger. Dieses Versicherungssystem wird von vier Versicherungsanstalten getragen. Dazu zählen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) und Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA).

In punkto private Unfallversicherung gibt es aber unzählige Anbieter. Den Überblick zu bekommen, ist nicht gerade einfach. Nutzt man aber das Angebot eines kostenlosen Versicherungsrechners, kann die Suche auf schnellem Wege erfolgreich beendet werden. Derartige Tools werden einem auf vielen Webseiten bereitgestellt.


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