Warum gutes Essen bei Depression so wichtig ist

Von admin • 4. Oktober 2008 • Kategorie: Essen und Trinken, Gesundheit und Vorsorge

Gerade in schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, auf gutes Essen zu achten. Mag sein, dass man sich gerade in einer Phase befindet, wo einfaches Kartoffelschälen zu einer unlösbaren Aufgabe wird, einen das alltägliche Leben schon beim dran denken überfordert, und es fast unmöglich ist, morgens aus dem Bett zu kommen, an dem das Leben einem wie ein nebelgraues Tal vorkommt, aus dem es keinen Ausgang zu geben scheint. Gerade dann ist es aber besonders wichtig, dass man etwas Gutes und Nahrhaftes zwischen die Zähne bekommt. Der Körper muss in Stressphasen viel mehr aushalten und viel mehr leisten – und mit Stress meine ich nicht das Leben eines Topmanagers zwischen Sitzung und Fernflug. Sondern das Zurechtkommen mit schwierigen Bedingungen, woher diese auch immer kommen, sei es aus der eigenen Seele, oder aus widrigen äußeren Umständen. Viele Menschen, die eine Depression oder eine depressive Phase durchlaufen, verlieren ihren Appetit. Sie essen weniger oder gar nichts mehr. Dadurch verstärken sich die Depression und das allgemeine Schwächegefühl noch, weil der Körper nicht die Nährstoffe bekommt, die er braucht. Auch im umgekehrten Fall, wenn die betreffende Person auf eine Krise reagiert, in dem sie Mengen von Essen in sich hineinstopft, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass der Körper alles bekommt was er braucht. Erfahrungsgemäß greifen solche Menschen eher zu fett- und zuckerreichen Fertigspeisen. Der Körper bekommt dann zwar viel Energie – die sich oft in Fettröllchen niederschlägt, aber wenig wertvolle Nährstoffe, die er dringend braucht. Heißt das, das Sie jetzt in den nächsten (teuren) Bioladen rennen müssen, und ihre Ernährung auf Makrobiotik umstellen sollen? Keineswegs! Gutes Essen gelingt auch mit einfachen Mitteln, und eine gesunde Ernährung ist nicht kompliziert. Im Grunde kann man sich recht einfach besser mit allem Notwendigen versorgen: Trinken Sie etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag, essen Sie wenigstens ein bis zwei Stück Obst oder Gemüse jeden Tag und achten Sie darauf, möglichst fettarm zu kochen. Wenn es geht, einmal am Tag ein selbst gekochtes Essen. So einfach sind die Grundlagen. Gerade Trinken ist ungeheuer wichtig. Je weniger Wasser der Körper bekommt, umso schwächer und müder wird er sich fühlen, und eine vorhandene Depression wird durch diesen Effekt noch verstärkt. Wer nichts herunterbekommt, kann sich für sein Wasser Vitamin- und Mineralstoffergänzungen holen. Diese gibt es im Drogeriemarkt für wenig Geld. In Stress oder Depressionsphasen wirkt eine Kombination aus Magnesium und Vitamin B Komplex fördernd auf die Genesung. Natürlich ersetzt dies keine Therapie oder Behandlung mit Antidepressiva, aber es wirkt unterstützend.



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