Webhosting Varianten
Unterschiede zwischen Webspace, V-Server, Root-Server und einem Managed Server.
Webspace:
Als Webspace bezeichnet man im Grunde den Platz zum speichern der Daten auf einem Server, auf den jederzeit über das Internet zugegriffen werden kann. Internetanbieter bieten auf diese Weise ihren Kunden die Möglichkeit, jederzeit auf Dokumente, Musik, Filme etc. zuzugreifen. Die Tätigkeit des Webspace zur Verfügung stellens nennt man Webhosting, manchmal auch Nethosting genannt. In den meisten Fällen wird Webspace direkt mit einer Domain angeboten, auf dem man dann seine Daten zum Download freistellen kann. Die Preise und Leistungen hierbei variieren stark, je nach Größe des Platzes und der Nutzungsdauer. Meistens finanzieren sich die Freeware-Anbieter hierbei mit Werbebannern und Pop-Ups. Zeitweilig gab es Webspace auch als Markennamen, mit dem man andere Größen aus dem Geschäft stoßen wollte, im Rahmen zunehmender Proteste wurde im Februar 2000 die Marke “Webhosting” schließlich im Markenamt gelöscht.
V-Server:
Um einen V-Server zu erklären muss man erstmal wissen was ein Server an sich ist. Ein Hardware-Server ist ein Computer, auch Host genannt, auf dem riesige Datenmengen geleitet werden. Auf diesem Hardware-Server laufen weniger oder mehr Software-Server. Dieses wiederum ist ein Programm das es dem User oder auch Client (=Kunde) erlaubt, den ihm zugeteilten Leistungen in Anspruch zu nehmen. Der User kommuniziert mit dem Server. Die simpelste Form hierbei ist nun der V-Server, das heißt, der Virtuelle Server, bei dem auf einem Host, exakt ein Software-Server installiert wird. Der Vorteil hierbei ist, wenn ein Host überlastet ist, kann man mehrere Server zu einem so genannten Cluster verbinden. Dies merkt der Benutzer nicht, und denkt das nur ein Host arbeitet. Und wenn er weiß dass es mehrere Hosts gibt, weiß er nicht genau welcher grade für ihn arbeitet. Man kann sich natürlich auch nun zusammenreimen, dass es auch den reversierten Fall gibt. Auf einem besonders leistungsfähigen Host werden mehrere Software-Server installiert, und der User weiß nicht, das die verschiedenen Leistungen, die er in diesem Moment in Anspruch nimmt, nur von einem einzigen Host abgewickelt werden.
Root-Server:
Dieser Abschnitt ist mit einigen Begrifflichkeiten ausgestattet, die ein gewisses Internet-Grundwissen voraussetzt. Root-Server heißen eigentlich Root-Nameserver, und veröffentlicht die so genannte Root-Zone des “DNS” (Domain Name Systems). Die Datei dabei besteht aus ungefähr 2500 Einträgen und ist sozusagen der Ursprung des strikt organisierten DNS. Enthalten sind Namen und IP-Addressen der “Top-Level-Domains” zuständigen Nameserver. Jeder Computer der mit dem World Wide Web verbunden ist, kriegt seinen persönlichen Name-Server. Dieser kann eindeutige Domänennamen auf die IP-Addressen übersetzen. Diese empfindlichen Server werden von einigen Standorten aus betrieben, die von der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) überwacht, bzw. koordiniert werden.
Managed Server:
Unter einem Managed Server versteht man einen Server um den man sich nicht selbst kümmern muss. Diverse Anbieter stellen diese Server, komplett vorkonfiguriert, individuell auf die Wünsche des Kunden abgestimmt zur Verfügung. Auch die Wartung und Betreuung des Servers wird versprochen. Meistens bieten die Anbieter einen Home-Service an, sprich die Techniker kommen beim geringsten Problem sofort zum Server und reparieren ihn, bzw. geben Tipps zum weiteren Gebrauch.
Daher liegt es bei jedem selbst, für welche Variante man sich entscheidet. Hat man schon Kenntnisse in dieser Richtung? Was wird benötigt? Wie sehen die finanziellen Mittel aus? …? Dies sind alles Kriterien, die mit in die Wahl mit einbezogen werden sollten.
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