Worauf man bei Einträgen in Webkatalogen achten sollte

  

Seit einer gefühlten Ewigkeit wird der Wert einer Seite von Suchmaschinen auf einer Art Empfehlungsbasis bestimmt. Je öfter etwas empfohlen wird, desto besser muss es sein besagt diese Theorie. Die Bewertung einer Website kann genauso geschehen: je mehr Menschen einen Link zu einer Seite setzen, desto besser muss diese sein. Soweit zur Theorie.

Diese These auszunutzen ist seit genauso langer Zeit das Ansinnen von Suchmaschinenoptimierern, kurz SEOs. Sie versuchen dieses Bewertungsystem für Ihre Zwecke zu nutzen und mit möglichst vielen Links die Stärke einer Seite positiv zu beeinflussen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, eine sind sogenannte Webkataloge, also thematisch kategorisierte Sammlungen von Links. Diese haben zwar im Laufe der Zeit an Bedeutung verloren, gelten im Allgemeinen aber weiterhin als eine solide Grundlage des Linkbuildings, da man ohne großen Aufwand und ohne viel Wissen Links in diese Kataloge eintragen kann. Bei diesen Einträgen kann man aber auch einiges falsch machen.

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass ein Webkatalog einen gewissen Grad an Qualität aufweist. Einen Katalog aufzusetzen ist nicht schwer und es lässt sich ggf. auch etwas Geld damit verdienen. Daher sind Webkataloge so häufig zu finden, wie Sandkörner am Strand. Schnell wird aber die Arbeit, die mit so einem Katalog entsteht so manchen zu viel und es wird nicht weiter darauf geachtet, welche Einträge aufgenommen werden. So ist es nichts ungewöhnliches, das ein Webkatalog zu vielen, von Suchmaschinen als Spam eingestuften Seiten führt, was auch diesen unweigerlich in eine spamverdächtige  Position rückt. Darin eingetragen zu sein rückt also im Umkehrschluss auch die eigene Seite oft in ein falsches Licht. Dies gilt es zu verhindern!

  • Achten Sie also vor allem mit gesundem Menschenverstand auf die Seiten, die im Katalog freigeschaltet sind. Sollte Ihnen ein ungesundes Verhältnis an spammigen Einträgen auffallen tun Sie sich einen Gefallen und sehen Sie von einem eigenen Eintrag ab!
  • Verdächtig sollte es Ihnen ebenfalls werden, wenn übermäßig viel Werbung auf der Seite geschaltet wird. Hier steht in den meisten Fällen nur der schnöde Mammon im Vordergrund und die Qualität der Inhalte verliert an Bedeutung.
  • Besonders misstrauisch sollten Sie werden, wenn ein Katalog zwar bereits viele Einträge hat, aber keinen Pagerank (Einstufung n/a) hat. Googles Pagerank hat zwar keine große Bedeutung zur tiefgehenden Beurteilung einer Seite, sollte dieser jedoch einer Seite entzogen worden sein, diese also nicht einmal mehr ein Rating von 0 hat, dann ist mit dieser Seite etwas faul. Finger weg!
  • Achten Sie in Katalogen immer auf eine flache Hierarchie. Je weiter der Weg von der Homepage zu Ihrer Kategorie ist, desto weniger Linkstärke bekommt Ihre Seite weitergegeben.
  • Haben Sie immer eine spezielle eMail-Adresse für die Einträge parat. Viele Betreiber nutzen die eingetragenen eMail-Adressen für Werbung.
  • Lesen Sie die Anforderungen an einen Eintrag genau. Besonders die Beschreibung und der Titel müssen in den meisten Fällen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Beachten Sie diese und die Wahrscheinlichkeit einer Freischaltung ist wesentlich höher.
  • Schreiben Sie immer in der dritten Person (nicht „wir bieten“, sondern “die Firma xy bietet“), nicht in Werbesprache und sachlich. Denken Sie stets daran, dass Ihre Angebote erst auf Ihrer eigenen Seite zu finden sind.

Mit diesen Ratschlägen im Hinterkopf sollte Ihnen jeder Webkatalog Eintrag in Zukunft den Vorteil bringen, den Sie sich davon erhoffen.


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