Zwischen deftiger thüringischer Kost und Burgbesuch – um Sonneberg

  

Thüringer Klöße oder Rostbrätel und nicht zuletzt die berühmte Thüringer Rostbratwurst genießt man gerne, wenn man in der Region Sonneberg zu Gast ist. Neben kulinarischen Höhepunkten bieten Sonneberg und Umgebung viele kulturelle Highlights und historische Ausflugsziele. Mit Burg Pottenstein begibt man sich in die Fränkische Schweiz und weit zurück in die Vergangenheit. Man vermutet als Gründer der Burg den Frankenkönig I, als Gründungszeitraum, das 10. Jahrhundert. Die Burg Pottenstein ist noch immer bewohnt, beherbergt jedoch auch ein interessantes Museum. Neben einer Sammlung von Waffen und Büchern sind auch vorgeschichtliche Ausstellungsstücke sowie Objekte aus der Frühgeschichte ausgestellt.

Eine der populärsten Besucherin der Burg Pottenstein war sicherlich die Heilige Elisabeth. Nachdem sie von der Wartburg geflüchtet war, kam die Tochter des ungarischen Königs einige Zeit in den Gemächern der Burg unter. Bischof Ekbert von Andechs-Meranien nutzte die Burganlage als Amtsburg. Er war der Onkel, der sanftmütigen Adligen. So hat natürlich auch diese berühmte Persönlichkeit einen angemessenen Platz zu ihrem Gedenken auf der Burg erhalten. Eine Ausstellung unter dem Motto „Krone, Brot und Rosen“ ist in der Zehntscheune untergebracht. Besichtigen kann man des Weiteren den Burghof, der zur Unterburg gehört, einen Teil des Palas, die Gewölberäume, Rittersaal, Elisabethzimmer sowie Roter Salon – alles Räumlichkeiten des Hauptgebäudes, das zur Oberburg gehört. Zur Oberburg gelangt man über einen Treppenaufgang. Vom einstigen Bergfried sind noch Überreste geblieben. Das Brunnenhaus ist ebenso erhalten. Nach einem Rundgang durch die Ausstellungsräume empfiehlt sich der Besuch des Burggartens. Von der Grünanlage aus hat man einen guten Überblick über den Luftkurort Pottenstein und seine Umgebung.


Verwandte Beiträge:

  1. Aragonien – Spanien
  2. Der Aletschgletscher – Erlebnis pur
  3. Kletterrosen schneiden