Zwischen mehreren PCs hin und her „switchen“

  

Die technischen Möglichkeiten, die bereits einem Privathaushalt und einem mehr oder weniger versierten Nutzer zur Verfügung stehen, müssen einen bei einem sachlichen Vergleich mit den Möglichkeiten der Vorjahre immer wieder aufs Neue verblüffen. Zugleich steigen jedoch auch die Anforderungen an den Einzelnen. Im Berufsleben hält diese Entwicklung ebenso Einzug wie auch im Privatleben. Bildschirmpräsentationen, eigene Internetauftritte, digitale Fotobearbeitung, Textverarbeitung und noch vieles mehr – Tätigkeiten, die unlängst ausgebildeten Profis vorbehalten war, wird längst auf einem semi-professionellen Niveau von Privatpersonen gefordert, Kenntnisse der entsprechenden Software vorausgesetzt.

Die zu bearbeitenden Vorgänge verlaufen inzwischen häufig parallel, so dass man sich hin und wieder eine Technologie ersehnt, wie sie häufig in Science-Fiction-Filmen bereits existiert. Eine dreidimensionale Bedieneroberfläche, die den totalen Überblick gewährleistet. Solange das noch nicht dem gewöhnlichen Nutzer zur Verfügung steht, muss man mit dem vorlieb nehmen, was man hat. Als sehr hilfreich hat sich für voll ausgelastete Computernutzer das Arbeiten an mehreren Monitoren oder Rechnern erwiesen. Wer so arbeitet, benötigt eventuell spezielle Hard- und Software, z. B. ein KVM-Switch. Ein KVM-Switch ist in optionales Hardware-Modul, das zwischen mehreren angeschlossenen Endgeräten hin und her „switcht“, also umschaltet, und so das selektive Bedienen unterschiedlicher, von einander weitgehend unabhängiger Geräte mit nur einem Set von Eingabengeräten, wie etwa Tastatur und Maus, ermöglicht. Den KVM-Switch gibt es sowohl als Variante für normale Nutzer mit etwa 4 bis 8 Anschlüssen, doch natürlich gibt es auch weitaus größere Varianten mit viel mehr Anschlüssen. Letztere finden zum Beispiel in Rechenzentren Anwendung. Maus, Tastatur und Monitor schließt man ebenfalls direkt an den KVM-Switch an.

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